Vertrauen ist der Grundstein für Kreativität und Begeisterung. Vertrauen ist allgegenwärtig und führt uns zum positiven Denken. Unser gesamtes Leben wurzelt im Vertrauen.
Vertrauen können wir jedoch weder befehlen, noch erkaufen. Vertrauen ist ein Prozess, der sich in den Herzen der Menschen entwickelt.
Unsere moderne Zeit bietet phantastische Chancen, enorme Herausforderungen und mehr denn je, benötigen wir in den Führungsebenen der Unternehmen emotionale Intelligenz, damit die Chancen genutzt und die vorhandenen Potentiale ausgeschöpft werden können.
Zwar werden in den Unternehmen durch ständig und stetige Prozessoptimierungen und Rationalisierungen die Kosten gesenkt, durch verbesserte Managementinformationssysteme und Controllingwerkzeuge neue Frühwarnsysteme geschaffen, um eine bessere Steuerung der Unternehmen zu ermöglichen - mehr Ertrag und Deckungsbeitrag lässt sich dadurch jedoch allenfalls kurzfristig generieren. Der Kampf um immer mehr Effizienz in den Unternehmen, erinnert eher an das Spiel des Hasen und des Igels, denn an eine wirklich tiefgreifende Veränderung. Die Wunden werden behandelt, die Symptome jedoch nicht kuriert.
Die Orientierung nur auf den äußeren und schnellen Erfolg, schneidet uns Menschen von vielen inneren Ressourcen ab. Die Kostbarkeit der Ressource Mensch zu erkennen und das Wissen darum, dass es ohne motivierte und engagierte Mitarbeiter nicht geht, ist den Führungsverantwortlichen heute zwar durchweg bewusst, eine konsequente Umsetzung dieser Erkenntnis und entsprechendes Führen findet zumeist nicht statt.
Die Kunst anderen Vertrauen zu schenken, erfordert Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Menschen und benötigt ein starkes inneres Fundament, welches auf sinnliche Weise mit ganzheitlicher und emotionaler Intelligenz entwickelt und aufgebaut werden kann.
Noch immer gibt es in vielen Unternehmen allerdings eine starke Tendenz zu Misstrauen, verbunden mit der allgegenwärtigen und intensiven Kontrolle der Mitarbeiter und Prozesse. Und sobald die Gewinne schwächeln werden die Zügel der Kontrolle unbarmherzig angezogen. Lähmung und Frustration der Mitarbeiter sind die unmittelbare Folge, Fehlervermeidungsstrategien der Angestellten anstatt zielorientiertes und effektives Handeln, die mittel- bis langfristige Konsequenz. Obwohl alle nötigen Ressourcen vorhanden sind, entstehen durch diese Kultur des gegenseitigen Misstrauens extreme Reibungsverluste. Die Motivation der Mitarbeiter sinkt rapide und die Kommunikation zwischen Kollegen und ganzen Abteilungen wird durch das zunehmende Misstrauen sowie die Kontrolle erheblich beeinträchtigt. Und ganz allmählich, fast schleichend beginnen die Mitarbeiter und auch die Führungskräfte ihr Umfeld immer stärker durch negative Wahrnehmungs-Filter zu betrachten. Die Problemfokussierung rückt in den Vordergrund, der Blick auf die Chancen und Möglichkeiten vernebelt sich.
Um diesem Prozess Einhalt zu gebieten, ist ein konsequentes Umdenken und bewusstes Handeln aller Beteiligten erforderlich.
Optimismus, Wertschätzung, Anerkennung, Lob und innere Verbundenheit bilden aus unserer Sicht die Wurzeln motivierender Führung. Die Bündelung aller vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen sowie das zielorientierte Zusammenwirken dieser Kräfte eröffnet ungeahnte Möglichkeiten und Handlungsspielräume. Wer die Mitarbeiter mit auf seinen Weg nimmt, Ihre Herzen erreicht, wird erleben, mit welch intensiver Begeisterung, Kreativität und Enthusiasmus anstehende Aufgaben und Herausforderungen gelöst und Ziele mit Leichtigkeit und effektiv erreicht werden. Wer Vertrauen schenkt, wird Vertrauen zurückerhalten.
Um in einer modernen und global-vernetzten Welt das persönliche Potential voll zu entfalten, bedarf es stets der erfolgreichen Kooperation mit seinen Mitmenschen und damit verbunden den Zugang zu den eigenen emotionalen Fähigkeiten. Fast alle Menschen lassen sich kooperativ führen, wenn Ihnen die avisierten Ziele auf anschauliche Weise vermittelt, Ihnen Ihren eigenen Vorteil deutlich vor Augen geführt und Sie in den Entstehungs- und Entwicklungsprozess, sowie die daraus resultierenden Handlungen aktiv mit eingebunden werden.
Gemeinsame Ziele und uneingeschränktes Vertrauen sind die Grundpfeiler jeder dauerhaften effektiven Zusammenarbeit. Ein echtes Gewinner-Gewinner-Modell ist die offene Absicht gemeinsam Großes zu bewirken und zu vollführen.
Aus der Wissenschaft wissen wir, dass wir im Team immer besser sind und die Psychologie lehrt uns, dass der Weg zum persönlichen Glück immer über den Umweg des Glücks anderer führt. Niemand, der eine wirklich große Leistung vollbringen will, wird den Erfolg ganz allein erzielen. Jeder herausragende Erfolg der Menschheitsgeschichte resultiert immer aus dem Zusammenspiel eines guten Teams, aus dem Vertrauen untereinander und zueinander und aus der Realisierung des Win-Win-Prinzips.
Die Verankerung dieser Sichtweise als wesentlichen Eckpfeiler der Unternehmenskultur und eine an diesen Werten orientierte Unternehmensführung, fördert die Stärken und Potentiale der Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen, versetzt Teams und Mitarbeiter in die Lage auch komplexe Herausforderungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, neue wirksame Lösungen zu entwickeln und verankert positives Denken im und für das Unternehmen.
Menschen souverän zu führen, heißt sensibel und bewusst mit Ihnen umzugehen. Eine motivierende Führungskraft versteht es seine Mitarbeiter auf die Unternehmensziele zu commiten und beste Leistungen zu fordern, indem er Kooperation vorlebt, Kreativität fördert und die Entscheidungsfreiheit seiner Mitarbeiter respektiert. Wer seinen Mitarbeitern mit Offenheit, Vertrauen und Wertschätzung begegnet, legt den Grundstein des Gewinner-Gewinner-Prinzips und befindet sich im Einklang mit den Naturgesetzen. Um ein erfolgreiches Team zu führen ist gegenseitiges Vertrauen eine hinreichende und wie wir finden auch notwendige Bedingung. Sicherlich benötigt ein fundiertes Vertrauen auch ein gewisses Maß an Kontrolle und richtig eingesetzt kann das Prinzip der Kontrolle unser gegenseitiges Vertrauen nachhaltig stärken. Übertriebene und ständige Kontrolle erzeugt allerdings negative Gedanken und Gefühle, inneren Stress und kostet vor allem Energie. Energie, die alle Beteiligten im Hinblick auf die Lösung anstehender Aufgaben viel effektiver und gewinnbringender einzusetzen vermögen.
Werteorientiertes und ethisches Handeln in der Wirtschaft und demzufolge in Unternehmen ist heute kein Randthema und auch kein modischer Trend mehr.
Die Schaffung einer positiven Vertrauenskultur und die Implementierung des Win-Win-Prinzips in die Herzen der Menschen bildet den idealen Nährboden für nachhaltigen, langfristigen Erfolg und für dauerhaft exzellente Leistungen.
Wir alle sind vor allem emotionale Wesen. Zumeist treffen wir Entscheidungen aus dem Bauch und rechtfertigen sie dann mit unserem Verstand. Instinktiv fühlen wir, ob wir es mit einem Unternehmen zu tun haben, welches seine Unternehmenskultur moralischen und ethischen Werten unterworfen hat. Das Unternehmen strahlt aus – vor allem durch die Mitarbeiter und Führungskräfte, die diese Werte leben.
Ähnlich wie bei uns Menschen, so liegt auch in Organisationen der Hebel zur Optimierung nicht im Außen, sondern in der Innenwelt. Unternehmen, die die Ressource Mensch in den Mittelpunkt Ihres Handelns stellen, von werteorientierter Führung nicht nur reden, sondern sie leben, werden in einem immer schnelleren und preisaggressiven Markt entscheidende Wettbewerbsvorteile erringen.
Der Vorteil liegt jedoch nicht nur bei den Unternehmen selbst. Vor allem die Menschen in diesen Organisationen erreichen wieder Ihre innere Balance zwischen Zufriedenheit, Sinn, Erfolg und dem beruflichen Alltag. Und dies wirkt sich letztendlich auf die gesamten Gesellschaftsstrukturen und Sozialisationsprozesse aus.
Erfolgreich sein heißt, gemeinsam gewinnen!
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